Pressemitteilungen
  • Elektronische Signatur statt Schnur und Siegel – Notare verwahren Urkunden künftig digital

    Notarielle Urkunden sollen künftig nicht mehr ausschließlich in Papierform aufbewahrt werden. Fortan werden die Dokumente in einem Elektronischen Urkundenarchiv digital gespeichert. Das hat den Vorteil, dass Gerichte, Ämter und Banken Notarurkunden elektronisch verwenden können. Dies wird Verwaltungs- und Archivierungsprozesse enorm beschleunigen. Statt Schnur und Siegel erhalten die Dokumente eine elektronische Signatur, die sie rechts- und beweissicher macht. Das ist neu. (...)
    [Juni 2017]
  • Zuverlässig und schnell: Das Nachlassverfahren „goes digital“ – Über 18 Millionen Karteikarten ins Zentrale Testamentsregister überführt

    Leider kommt es immer wieder vor, dass Testamente gar nicht oder erst nach Jahren gefunden werden. Damit dies nicht passiert und der „letzte Wille“ im Erbfall sicher berücksichtigt wird, hat die Bundesnotarkammer das „Zentrale Testamentsregister“ eingerichtet. Ziel dieses Registers ist es, die Angaben zu allen Testamenten, Erbverträgen und sonstigen erbfolgerelevanten Urkunden, die von einem Gericht oder Notar verwahrt werden, digital an einem Ort zu zentralisieren. Zuvor wurden diese Angaben in ganz Deutschland verteilt bei rund 4.700 Standesämtern und der Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg auf Karteikarten gesammelt. Durch das Zentrale Testamentsregister konnten die Nachlassverfahren enorm beschleunigt werden. (...)
    [Februar 2017]
  • Machen Sie Erbe und Ehe „europafest“

    Wer meint, das deutsche Erb- oder Eherecht habe mit Europa nichts zu tun, der irrt. Das Leben in der Europäischen Union, in der jeder seinen Lebensmittelpunkt frei wählen kann, beeinflusst auch die rechtlichen Bedingungen im Privaten. Die Europäischen Tage des offenen Notariats und der Justiz im Herbst 2016 geben Anlass, auf die EU-Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO) sowie die neuen Europäischen Güterrechtsverordnungen und deren Chancen für eine individuelle Vorsorge hinzuweisen. (...)
    [Dezember 2016]
  • Europäische Tage der offenen Tür des Notariats

    Anlässlich des Europäischen Tags der Justiz haben die Europäischen Notariate im Oktober 2016 unter dem Leitthema "Working together for legal certainty" erstmalig in ihrer Geschichte Europäische Tage der offenen Tür des Notariats veranstaltet. (...)
    [Oktober 2016]
  • 29. Deutscher Notartag in Berlin

    Unter dem Leitthema „Wachstum und Rechtssicherheit – Standortfaktor Notariat“ hat die Bundesnotarkammer vom 29. Juni bis 2. Juli 2016 den 29. Deutschen Notartag in Berlin ausgerichtet. (...)
    [Juli 2016]
Alle MeLDungen
Karriere

Im Notariat gibt es vielfältige Karrieremöglichkeiten. Der Notar arbeitet nämlich stets im Team und wird unterstützt durch seine Mitarbeiter: die Notarfachangestellten.

 

Das Tätigkeitsfeld eines oder einer Notarfachangestellten ist schon während der Ausbildung hochinteressant und abwechslungsreich. Die Ausbildung umfasst vor allem die Vermittlung der einschlägigen Rechtskenntnisse, aber z.B. auch die Vermittlung der notwendigen Grundkenntnisse für den Umgang mit elektronischer Datenverarbeitung. Nach Ausbildungsabschluss eröffnen sich daher auch aussichtsreiche berufliche Möglichkeiten in der gesamten Wirtschaft und Verwaltung, Die Ausbildung ist ferner eine gute Grundlage für ein späteres Studum.

 

Schulabgänger stellen uns häufig die folgenden Fragen, die wir typischerweise wie folgt beantworten:

 

Wie sieht die Arbeit im Notariat aus?

 

Beim Notar geht es um Hauskauf, Testament, Ehevertrag oder Übergabe, aber auch um Gründung von Unternehmen – um nur ein paar Beispiele herauszugreifen. Der Notar berät, entwirft und beurkundet Verträge; zudem hilft er seinen Klienten bei der weiteren Abwicklung. Bei der Wahrnehmung seiner vielfältigen Aufgaben wird der Notar von qualifizierten Mitarbeitern unterstützt. Notarfachangestellte sprechen mit Klienten, entwerfen Briefe und bereiten sogar Verträge vor. 

 

Wie verläuft meine Ausbildung und welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich?

 

Die Ausbildung zum oder zur Notarfachangestellten dauert in der Regel 3 Jahre. Während der Ausbildungszeit wird die Berufsschule besucht. Im Übrigen erfolgt die Ausbildung im Notariat. Notarfachangestellte, die besonders tüchtig sind und weiterkommen wollen, haben nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung und einiger Berufserfahrung die Möglichkeit an beruflichen Aufstiegsfortbildungen.

 

Was verdiene ich?

 

Der Beruf des Notarfachangestellten ist krisensicher und auch finanziell attraktiv. Für die Vergütung während der Ausbildungszeit gibt es Empfehlungen der Ländernotarkasse Leipzig, die im mittleren bis oberen Bereich vergleichbarer Berufe liegen. Das Anfangsgehalt nach erfolgreich absolvierter Prüfung wird zwischen Notar und Notarfachangestelltem vereinbart. Nach mehrjähriger Berufserfahrung und entsprechender fachlicher Qualifikation kann es erheblich steigen.

 

Was muss ich mitbringen?

 

Der Schulabschluss ist nicht allein die entscheidende Frage. Maßgebend für Ihren beruflichen Erfolg eines bzw. einer Notarfachangestellten ist, dass Sie ein Gespür für den richtigen Umgang mit Menschen haben, Gefühl für die deutsche Sprache besitzen und sicher in der Rechtschreibung sind. Auch logisches Denken und Büroorganisation sollten Ihnen Spaß machen.