Pressemitteilungen
  • Im Pflegefall, als Pflichtteilsergänzung und für die Schenkungssteuer – wann beginnt die Zehn-Jahres- Frist bei der Immobilienschenkung?

    Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Tausend Grundstücke durch Schenkungen übertragen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So kann die Übertragung die Basis für den Hausbau der Kinder sein. Mancher will sich aber auch von der Last der Bewirtschaftung befreien. In anderen Fällen wiederum sollen der künftige Nachlass möglichst gering gehalten oder steuerliche Freibeträge umfassend ausgenutzt werden. Stets kommt man im notariellen Vorgespräch auf die berühmten „zehn Jahre“ zu sprechen, denn diese Frist spielt bei der Schenkung von Immobilien an vielen Stellen eine wichtige Rolle. Aber Achtung: Ob und wann die Frist anläuft, kann von Rechtsgebiet zu Rechtsgebiet unterschiedlich sein. (...)
    [März 2019]
  • Aktiv vorsorgen und richtig vererben - Tag der offenen Tür in Brandenburgs Notariaten

    Brandenburgs Notarinnen und Notare öffnen am 18. März ihre Türen, geben Einblick in ihre Arbeit und beantworten Fragen zu Vorsorge und Erbrecht (...)
    [Februar 2019]
  • Bei Hochzeitstermin ab dem 29. Januar 2019: Jetzt gelten die EU-Güterrechtsverordnungen!

    Ab dem 29. Januar 2019 gelten für neu geschlossene Ehen und eingetragene Lebenspartnerschaften mit internationalem Bezug die sog. EU-Güterrechtsverordnungen. Diese Verordnungen regeln, welche Rechtsordnung für das eheliche Güterrecht gilt. (...)
    [Januar 2019]
  • Kostenfallen beim Kauf einer Eigentumswohnung

    Die Wohnung gefällt – Lage, Schnitt und Kaufpreis überzeugen. Jetzt schnell kaufen? „Beim Kauf einer Eigentumswohnung erwirbt der Käufer nicht nur das alleinige Eigentum an einer Wohnung. Er wird Teil einer Gemeinschaft und erwirbt zugleich anteilig Eigentum am Gemeinschaftseigentum.“, erläutert Dr. Evelyn Woitge, Geschäftsführerin der Notarkammer Brandenburg. „Hier lauern Kostenfallen, die oft übersehen werden.“ (...)
    [Dezember 2018]
  • Notarkammer warnt Firmengründer vor falschen Rechnungen dubioser Anbieter

    Nach Gründung einer GmbH beim Notar und Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister flattern mitunter merkwürdige Rechnungen ins Haus. Diese belaufen sich auf mehrere Hundert Euro und versprechen Einträge in verschiedene Verzeichnisse. Hierbei handelt es sich in vielen Fällen um eine verbreitete Masche dubioser Anbieter. Die Notarkammer mahnt zur Vorsicht. (...)
    [September 2018]
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Aufgaben

Die Notarkammer Brandenburg vertritt die Gesamtheit der in ihr zusammengeschlossenen Notarinnen und Notare. Sie hat über Ehre und Ansehen ihrer Mitglieder zu wachen, die Aufsichtsbehörden bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen, die Pflege des Notarrechts zu fördern und für eine gewissenhafte und lautere Berufsausübung der Notarinnen und Notare sowie der Notarassessorinnen und Notarassessoren zu sorgen. Ihr obliegt es, in Richtlinien die Amtspflichten und sonstigen Pflichten ihrer Mitglieder zu bestimmen.

 

Außer den der Notarkammer Brandenburg durch Gesetz zugewiesenen Aufgaben hat sie Mittel für die berufliche Fortbildung der Notarinnen und Notare, ihrer Mitarbeiter und der Notarassessorinnen und Notarassessoren sowie für sonstige gemeinsame Lasten des Berufsstandes bereitzustellen. Sie regelt die Ausbildung und Prüfung der qualifizierten Notariatsmitarbeiter und unterhält zur Absicherung der Haftpflichtgefahren aus notarieller Amtstätigkeit nach den Vorgaben des Gesetzgebers ein differenziertes System der Schadensvorsorge.

 

Ebenfalls ist sie zur Beratung und Belehrung der Notarinnen und Notare in dienst- und standesrechtlichen Fragen sowie zu Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen im Bereich des Notarrechts berufen.

 

Darüber hinaus ist die Notarkammer Brandenburg für die Entgegennahme von Beschwerden gegen Notarinnen und Notare zuständig, in deren Rahmen die Einhaltung der Dienstpflichten geprüft wird. Aufgrund ihrer gesetzlichen Aufgabenstellung ist es der Notarkammer Brandenburg nicht gestattet,

 

  • Rechtsberatung für die Allgemeinheit zu leisten,
  • zu tatsächlichen oder vermeintlichen Schadenersatzansprüchen gegen Notarinnen und Notare Stellung zu nehmen oder
  • die Richtigkeit von Notarkostenrechnungen zu überprüfen.

 

Für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen und Beschwerden gegen Kostenrechnungen sind ausschließlich die Gerichte zuständig.