Pressemitteilungen
  • Das Testament Alleinerziehender: Für minderjährige Kinder vorsorgen

    Familien in Deutschland sind vielfältig, und immer häufiger kommt es vor, dass Paare mit gemeinsamen Kindern getrennte Wege gehen. Oft gilt dann die ganze Aufmerksamkeit der Gegenwart, zur Vorsorge bleibt kaum Gelegenheit. Trotzdem sollten sich auch getrennt lebende Eltern aus gutem Grund mit ihrer Nachlassplanung befassen. (...)
    [März 2021]
  • Fit für die Zukunft - neues Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

    Ende letzten Jahres ist das Gesetz zur Förderung der Elektromobilität und zur Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes in Kraft getreten. Durch die grundlegende Reform des Wohnungseigentumsrechts sollen zerstrittene Gemeinschaften sowie Sanierungsstau der Vergangenheit angehören und das Gesetz an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden. (...)
    [Februar 2021]
  • Vermögen weitergeben - welche Fristen sind zu beachten?

    „Sich frühzeitig zu kümmern“ ist ein guter Vorsatz. Das gilt auch für die Frage, wie Vermögen in die nächste Generation weitergegeben werden kann. Ob tatsächlich zeitnahes Handeln geboten ist, hängt jedoch vom Einzelfall ab. Denn es gibt ganz verschiedene Fristen, die von Bedeutung sein können. Eines haben sie gemeinsam: Sie dauern meistens zehn Jahre. (...)
    [Januar 2021]
  • Gültiges Testament auch mit unleserlicher Unterschrift

    Ein Testament kann handschriftlich oder notariell errichtet werden. Aufgrund der professionellen Beratung durch die Notarin oder den Notar bietet das notarielle Testament einen höheren Grad an Rechtssicherheit. Auch wer aufgrund krankheitsbedingter Schwächung nicht mehr in der Lage ist, seinen letzten Willen handschriftlich niederzulegen, aber dennoch für den Todesfall vorsorgen will, findet notarielle Unterstützung. Für die Unterschrift unter einem notariellen Testament kann es nämlich ausreichen, wenn man versucht, seinen Nachnamen zu schreiben. Der Anfangsbuchstabe und eine geschlängelte Linie können genügen. (...)
    [Dezember 2020]
  • Notartermin – auch ohne mich?

    Sie wollen bei einer Notarin oder einem Notar eine Wohnung erwerben, Ihr Haus verkaufen oder Anteile an einer GmbH übertragen? Damit eine unabhängige Beratung erfolgen und sämtliche Erklärungen rechtssicher notariell beurkundet werden können, sollten in der Regel alle Beteiligten persönlich bei der Beurkundung anwesend sein. Es gibt jedoch Situationen, wie eine Krankheit oder ein längerer Auslandsaufenthalt, die eine persönliche Wahrnehmung eines unaufschiebbaren Termins verhindern. Gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie kann im Ausnahmefall, um das Kontaktrisiko für Personen zu minimieren, die zu einer Risikogruppe zählen, eine rechtssichere Beurkundung auch ohne die persönliche Anwesenheit durchgeführt werden. (...)
    [November 2020]
Alle MeLDungen
Karriere

Im Notariat gibt es vielfältige Karrieremöglichkeiten. Der Notar/ die Notarin arbeitet nämlich stets im Team und wird unterstützt durch seine/ihre Mitarbeiter/innen: die Notarfachangestellten.

 

Das Tätigkeitsfeld eines oder einer Notarfachangestellten ist schon während der Ausbildung hochinteressant und abwechslungsreich. Die Ausbildung umfasst vor allem die Vermittlung der einschlägigen Rechtskenntnisse, aber z.B. auch die Vermittlung der notwendigen Grundkenntnisse für den Umgang mit elektronischer Datenverarbeitung. Nach Ausbildungsabschluss eröffnen sich daher auch aussichtsreiche berufliche Möglichkeiten in der gesamten Wirtschaft und Verwaltung, Die Ausbildung ist ferner eine gute Grundlage für ein späteres Studum.

 

Schulabgänger stellen uns häufig die folgenden Fragen, die wir typischerweise wie folgt beantworten:

 

Wie sieht die Arbeit im Notariat aus?

 

Beim Notar geht es um Hauskauf, Testament, Ehevertrag oder Übergabe, aber auch um Gründung von Unternehmen – um nur ein paar Beispiele herauszugreifen. Die Notarin / der Notar berät, entwirft und beurkundet Verträge; zudem hilft er seinen Klienten bei der weiteren Abwicklung. Bei der Wahrnehmung seiner vielfältigen Aufgaben wird die Notarin / der Notar von qualifizierten Mitarbeitern unterstützt. Notarfachangestellte sprechen mit Klienten, entwerfen Briefe und bereiten sogar Verträge vor. 

 

Wie verläuft meine Ausbildung und welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich?

 

Die Ausbildung zum oder zur Notarfachangestellten dauert in der Regel 3 Jahre. Während der Ausbildungszeit wird die Berufsschule besucht. Im Übrigen erfolgt die Ausbildung im Notariat. Notarfachangestellte, die besonders tüchtig sind und weiterkommen wollen, haben nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung und einiger Berufserfahrung die Möglichkeit an beruflichen Aufstiegsfortbildungen.

 

Was verdiene ich?

 

Der Beruf des Notarfachangestellten ist krisensicher und auch finanziell attraktiv. Für die Vergütung während der Ausbildungszeit gibt es Empfehlungen der Ländernotarkasse Leipzig, die im mittleren bis oberen Bereich vergleichbarer Berufe liegen. Das Anfangsgehalt nach erfolgreich absolvierter Prüfung wird zwischen Notarin/Notar und Notarfachangestelltem vereinbart. Nach mehrjähriger Berufserfahrung und entsprechender fachlicher Qualifikation kann es erheblich steigen.

 

Was muss ich mitbringen?

 

Der Schulabschluss ist nicht allein die entscheidende Frage. Maßgebend für Ihren beruflichen Erfolg eines bzw. einer Notarfachangestellten ist, dass Sie ein Gespür für den richtigen Umgang mit Menschen haben, Gefühl für die deutsche Sprache besitzen und sicher in der Rechtschreibung sind. Auch logisches Denken und Büroorganisation sollten Ihnen Spaß machen.